Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt zwei Millionen Euro baute das Unternehmen in den letzten drei Jahren Simulationszentren an den Kliniken in Erfurt, Krefeld und Hildesheim. „Das Besondere dieser Trainings: Sie finden nicht am lebenden Patienten statt, sondern an Puppen und simulieren zum Beispiel bestimmte Eingriffe und Krisenfälle im OP oder in der Notaufnahme. So können die Teams im geschützten Raum den Ernstfall proben. Sie können sich ihre Kommunikation und ihre individuellen Reaktionen auf Krisensituationen vor Augen führen und verbessern“, so der Koordinator der HELIOS Simulationstrainings, Dr. Mark Weinert. Die Trainings werden jeweils von Kameras aufgezeichnet und anschließend gemeinsam mit speziell ausgebildeten Trainern und Pflegekräften ausgewertet. „Das hat große Vorteile für unsere Patienten: Unsere Mitarbeiter werden hervorragend auf Notfälle vorbereitet und machen unsere Medizin sicherer“, betont Weinert.
Für Anästhesisten, Anästhesiepflegekräfte und Intensivmediziner ist ein Simulationstraining pro Jahr verpflichtend. „Die exzellenten Rückmeldungen unserer Ärzte und Pflegekräfte zu den Trainings bestärken uns darin, sie weiter auszubauen“, bekräftigt Karin Gräppi, HELIOS Geschäftsführerin Personal. In Kürze starten auch Trainings zur Erstversorgung von Neugeborenen für Gynäkologen und Anästhesisten. Ab 2018 bietet HELIOS außerdem Simulationen rund um Notfälle an, die während einer Geburt auftreten können.
Inwieweit Simulationstrainings unmittelbare Auswirkungen auf die Qualität von Medizin und Patientensicherheit haben, untersucht HELIOS durch den kontinuierlichen Abgleich mit seinen Qualitätskennzahlen. „In internationalen Studien wurde eine Verbesserung der Patientenversorgung durch Simulation festgestellt“, so Dr. Mark Weinert. „Das zeigt uns, dass Simulationstrainings absolut sinnvoll sind und ein großes Plus an Sicherheit bringen, für unsere Patienten und für unsere Mitarbeiter in den Kliniken“.
Die Trainings finden zum überwiegenden Teil in übergreifenden Teams statt. In den Bereichen Chirurgie, Radiologie, Gynäkologie, Urologie und Kardiologie zudem auch als Schulung von Fertigkeiten, etwa für laparoskopische Operationen oder den Herz-Ultraschall. HELIOS öffnet seine Simulationszentren künftig auch nach außen. So sollen in Zukunft auch andere Kliniken ihre Teams bei HELIOS trainieren können.
HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.
In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".
Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.
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